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Bauwesen
der Süd- und Westkaschubei
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| 1. |
Großbauernhütte
aus Wdzydze Kiszewskie – Kopie einer
Grundstockhütte mit
Vorlaube aus dem 18. Jh., die 1936 erbaut wurde. Der Innenraum
besteht aus einer Eckendiele, einer Stube und einem kleinen
Nebenzimmer, zu deren Ausstattung traditionelle Möbel und
Werkzeuge aus der Zeit um die Wende des 19. und 20. Jahrhunderts
gehörten. In der Ecke befindet sich ein Heizofen aus
Topfkacheln.
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| 2. |
Fischerhütte
aus Wdzydze Tucholskie – in den 20er oder 30er
Jahren des 19.
Jahrhunderts erbaut; sie stellt nach dem Umbau den Innenraum Anfang
des 20. Jahrhunderts mit Möbeln und Fischerwerkzeugen, die von
einer landlosen Bauernfamilie benutzt wurden.
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| 3. |
Großbauernhütte
aus Chrztow – 1852 erbaut. Nach der damaligen
Methode des Landbaus
ist die Frontwand parallel zum Weg gerichtet. Der Kamin wurde um
einen Flur im hinteren Teil des Gebäudes erweitert und seit
1912
als Küche benutzt. In den Räumen befindet sich eine
Ausstellung, die Theodora und Isidor Gulgowski und dem Wdzydzer
Kunsthandwerk gewidmet ist.
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| 4. |
Bauernhof
aus Borsk – aus den 80er Jahren des 19. Jh. Er
gehörte einer
Familie von Tagelöhner, deren Mitglieder auch
Tierzüchter
und Handwerker waren. Seit den 20er Jahren des 20. Jh. Funktionierte
auf dem Bauernhof auch eine Werkstatt, in der Stellmacherei,
Tischlerei, Bootsbau und Zimmerei u. A. betrieben wurde.
- Hütte
– mit breiter, zweiräumiger Vorderseite. Sie ist
mit Möbeln und Haushaltsgeräten aus den 20er und 30er
Jahren des 20. Jahrhunderts ausgestattet.
- Wirtschaftsgebäude
– nach der Tradition des 19. Jahrhunderts erbaut; anfangs war
es
eine Scheune mit Tenne und einem kleinen Schweinestall. Später
wurde es um eine Werkstatt und zwei weitere kleine Schweinestalle
erweitert.
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| 5. |
Großbauernhütte
aus Piechowice – Ende des 18. Jh. erbaut. Ein
Teil des Laubengangs
wurde in den 80er Jahren des 19 Jh. verbaut. Ein Treffpunkt
für
Volkskünstler und das Folkloreensemble
„Wdzydzanki”. Hier
befindet sich die Ausstellung: „Wdzydzer Kunsthandwerk
–
Werkstätte.
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| 6. |
Grossbauernhof
aus Nakla - dazu gehören: eine
Grossbauernhütte, eine
Arbeiterhütte, ein Schweinestall, eine Scheune, ein Brunnen,
ein
Brotofen und ein Keller.
- Grossbauernhütte aus
Lipuska Huta – 1787 erbaut, mit
Laubengang, im Inneren befindet sich ein geräumiger Flur, ein
Wohnraum für die Eltern, die ihr Gut den Kindern
übergeben
haben, ein Festzimmer, ein kleines Nebenzimmer und eine Kammer. Sie
ist mit Gegenständen aus der Mitte des 19. Jh. ausgestattet.
- Arbeiterhütte aus Nakla
– teilweise wurde die Schweinestall
als Wohnraum benutzt. Dazu gehören: ein Zimmer mit Diele,
befahrbare Tenne und ein kleiner Schweinestall.
- Schweinestall
aus Radun – aus dem Jahre 1905; mit mehreren
Räumen,
mit einem charakteristischen Schwalbenschwan-Dachfenster im Dach.
- Scheune
aus Szablewo – 1748 erbaut, mit zwei
Wirtschaftsräumen für
Getreide und befahrbarer Tenne.
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| 7. |
Kleinadelhof
aus Trzebun – typische Bauweise aus der 2.
Hälfte des 19. Jh.
für diese Schicht der Dorfbewohner. In der Nähe
befindet
sich ein Kreuz aus Czapiewice aus dem Ende des 19. Jh.
- Hof
aus Trzebun - erbaut in den 20er Jahren des 19. Jh.
für eine
Familie von Erbschulzen des Dorfes von Kopp-Ostrowski. Die
Ausstattung der Wohn- und Wirtschaftsräume ist für
kleine
Grundbesitzer aus dem süd-östlichen Teil der
Kaschubei in
den 80er und 90er Jahren des 19. Jh. charakteristisch.
- Schweinestall
aus Krosew – 1863 erbaut. Vierräumig,
mit
Wagenschuppen, Kuhstall, Pferdestall und Schafstall.
- Scheune aus dem Dorf Słone
– Ende des 18. Jh. erbaut – Mit zwei
Wirtschaftsräumen für Getreide und fahrbarem
Tenneboden.
- Wirtschaftsgebäude
„Torfhaus” aus Tuszkowy –
Ende des
19.Jh. erbaut. Im Inneren befand sich ein Lager für Heizstoff,
Fischerausrüstung und Wirtschaftsausstattung.
- Die
Kapelle - Kopie einer Pfahlkapelle aus dem Jahr 1869 mit
einer
Pieta-Darstellung. Die originelle Skulptur wurde in der Kirche aus
Sfornegacie ausgestellt.
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| 8. |
Gehöft
aus Skorzewo – besteht aus einer Hütte
und einem
Schweinestall. Es wurde in der ersten Hälfte des 19. Jh. als
ein Teil eines Grossbauernhofs erbaut. In den 70er Jahren des 19. Jh.
gehörte es einer landlosen Tagelöhnerfamilie.
- Hütte
– aus dem zweiten Viertel des 19. Jh. Im Museum wird sie
in umgebauter Form gezeigt. Der Umbau wurde in den 30er Jahren des
20. Jh. durchgeführt. Man sieht eine schmale Frontseite,
Ecklaubengang, im Inneren befindet sich ein Flur, ein Festzimmer,
ein Wohnraum für die Eltern, die ihr
Gut an die Kinder
übergeben haben (mit einer
Schneider-Werkstatt) und ein
kleines Nebenzimmer (mit einer Schuster-Werkstatt).
- Schweinestall aus dem Dorf Gorki
– aus dem ersten Viertel des 19.
Jh. Die Räume dienten als Heizstofflager, ein kleines
Schweinestall mit Hühnerstall und Futterlager für
kleinere
Haustiere. Das in der Nähe liegende Gemüsegarten
umgibt ein
Stangenzaun.
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| 9. |
Bauernhof
aus Skorzewo – besteht aus einer Hütte,
einem Wirtschaftshaus,
einem Keller und einer Hauskapelle, die von Feldstein-Mauer umgeben
ist.
- Hütte
– etwa aus dem Jahr 1800, besitzt einen
charakteristischen Anbau für „starki” (die
ältere
Generation). In dem Anbau kam Franciszek Peplinski –
„Der
Kaschubische Drzymala” zur Welt.
- Wirtschaftshaus
–Anfang des 19. Jh. erbaut (eine Verbindung von
Schweinestall und Scheune), die Scheunetür ist auf
hölzernen
„Schaukelbrettern” befestigt.
- Keller –
Querholzbau, mit Rasen bedeckt.
- Kapelle –
mit einer Kopie von einer heiligen
Johannes-Nepomuc-Figur. Die originelle Skulptur aus dem 19. Jh. aus
dem Dorf Mojusz wurde konserviert und gehört zur Sammlung des
Museums.
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| 10. |
Handwerkerhof
aus Kaliska – (Ausbau geplant)
- Hütte
– aus dem Anfang des 19. Jh., mit Laubengang, gebaut
aus miteinander verbundenen Holzbalken, mit Stroh
bedeckt. Ihr
Besitzer und Bewohner war der sog.
„Gemeinde-Schulze”
- Schweinestall
– aus dem Jahr 1780 (das Datum steht auf dem
Türsturz
im Laubengang), einräumig, mit Vordach, der auf einem Pfahl
gestützt ist, gebaut aus miteinander verbundenen Holzbalken.
Im Handwerkerhof wurde er zur Tierzucht
benutzt.
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| 11. |
Hof
aus Nowy Barkoczyn – in der 2.
Hälfte des 18. Jh. erbaut. Teils Balkenwerkbau,
teils Fachwerkbau. Ein markantes architektonisches
Element ist der vorgestellte Laubengang mit einer Anfang des 19. Jh.
aufgebauten Dachkammer (Zimmer für einen Knecht).
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| 12. |
Kleinadelhof
aus Czarna Dąbrowa – (Ausbau geplant),
vierseitig, die
Gebäudezusammenstellung, die Bauart und das Material
veranschaulichen die Veränderungen im kaschubischen
Landbauwesen.
- Landeshaus
– Balkenwerkbau Anfang des 19. Jh.
- Scheune –
Balkenwerk aus dem 18. Jh. Gebäude mit Durchgang,
zwei Wirtschaftsräume für Getreide mit Tenne und
Schafstall
- Schweinestall
– Fachwerkbau aus dem Ende des 19.Jh.
- Schweinestall
– Stein-Ziegel-Bau, im Jahre 1917 erbaut; dreiräumig
( Stall, Schweinestall, Wirtschaftsküche mit Brotofen ); bei
der
thematischen Ausstellung benutzt.
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Bauwesen
der Mittelkaschubei
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| 15. |
Großbauernhof
aus Garcz – (Ausbau geplant) Beispiel einer der
Tradition des 19.
Jh. entsprechenden wohlhabenden Wirtschaft, deren Besitzer Ackerbau
und Tierzucht betrieben haben. Im Museum wird sie im Zustand aus den
30er Jahren des 20. Jh. gezeigt.
- Hütte
– 1828 erbaut, Fachwerkbau mit Leim gefüllt, Dach
mit Stroh bedeckt, in den Innenräumen wurde das Feuersystem
modernisiert (die Küche wurde in dem
alten, breiten Kamin
eingerichtet).
- Schweinestall
– ursprünglich in Szopa, 1934 erbaut. Steinbau,
mit Schindeln (schmale Schindeln aus Kiefer- oder Fichtenholz). Im
Innenraum befinden sich Räume für Kühe,
Pferde,
Schweine und Hühner.
- Scheune –
erste Hälfte des 19. Jh.; Fachwerkbau, mit Leim
gefüllt, Giebeldach, mit Stroh bedeckt.
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| 17. |
Försterei
aus Nowe Czaple - (Sanierungsarbeiten) von der
preußischen
Forstwirtschaftsverwaltung Ende
des 19 Jh.
- Förstereigebäude
- Gebäude mit Keller, Balkenbauwerk,
vielräumig. Die form und der Hausplan sind durch die
Forstwirtschaftsverwaltung bestimmt.
- Wirtschaftsgebäude
– Balken-Ziegelbauwerk; unter einem Dach
sowohl der Inventarraum (Ziegel) als auch die Scheune.
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| 21. |
Adeliges
Landhaus aus Ramleje –1945 von Jozef Arendt aus
Kielpin, an Stelle
des Hauses erbaut, das während des 2. Weltkrieges verbrannte.
Das Haus war ursprünglich mit der Puzdrowski-Familie
verbunden.
Es besitzt eine breite Front und zwei Gebäudetrakte,
Fachwerkwände und Giebeldach mit Stroh bedeckt. Im Inneren des
Hauses befinden sich Arbeitsräume der Bauwesenabteilung des
Museums.
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Bauwesen
der Nordkaschubei
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| 23. |
Grossbauerhof
aus Gnieżdżewo
Kapelle
aus Puzdrowo- im Jahre 1937 auf Anregung der Dorfbewohner
erbaut. Sie haben im Jahre 2005 die Kapelle dem Museum
übergeben.
Im Inneren befindet sich die Gottesmutte - Figur, die 1937 aus
Czestochowa herübergebracht wurde.
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| 26. |
Adeliger
Bauernhof aus Luzin – (der Ausbau ist geplant)
- Hof
– das dritte Viertel des 17. Jh. – wurde aus
Balkenwerk- und
Fachwerkelementen erbaut, mehrmals umgebaut und
modernisiert;
mehrere repräsentative Räume befinden sich im
vorderen Teil
des Hauses. Die Ausstellungen: „Die Wohnungen des Adels und
der
Gutsbesitzer in der Kaschubei Anfang des 20. Jahrhunderts”,
„Sauberkeit und Hausordnung Ende des 19. Jh. und Anfang des
20.
Jh.”, „Geschichte des adeligen Bauernhofs aus
Luzin.”
- Speicher –
aus dem dritten Viertel des 18. Jh., Fachwerkbau mit
Leim gefüllt. Im Speicher befindet sich die Ausstellung
„Polen,
Deutsche, Kaschuben. Photographische Bilder aus dem Leben der
Dörfer
in der Kaschubei und in Pommern aus dem 19. und 20.
Jahrhunderts.”
(in Zusammenarbeit mit Herder-Institut in Marburg –
Deutschland).
- Schweinestall
– nach 1850 erbaut; ein Gebäude mit mehreren
Räumen (Schweinestall, Pferdestall, Vorratskammer für
Viehfutter), Steinbau, Giebeldach, mit Dachziegeln gedeckt.
- Scheune –
aus dem Ende des 19. Jh. – Fachwerkbau mit
Holzbrettern, Giebeldach, mit Dachpappe gedeckt.
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Bauwesen
von Kociewie Lesne
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| 34. |
Bauernhof
von Heimarbeitern aus Zazdrosc – (Ausbau
geplant), Anfang des 19.
Jh. erbaut, in einer Waldsiedlung in Bory Tucholskie, die vor 1780
gegründet wurde. Die Einwohner der Siedlung
beschäftigte
zum größten Teil Waldindustrie, sie befassten sich
weniger mit Landwirtschaft oder Tierzucht;
- Die
Hütte – nach 1802 erbaut. Die Einwohner
waren landlose Bauer –
Lohnarbeiter und Handwerker. Balkenwerkwände
mit
Eckverbindung. Das Dach ist mit Kiefernholz
gedeckt. Im
Inneren des Hauses befindet sich ein Raum, dessen Ausstattung aus
dem Ende der 2. Hälfte des 19. Jh. stammt.
- Schweinestall –
Anfang des 19. Jh. im Balkenwerk mit Eckverbindung
gebaut.
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Bauwesen
von Kociewie Polne
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| 39. |
Arbeiterhütte
aus Klonówka – für
Vorwerk-Arbeiter in den 30er Jahren
des 19. Jh. gebaut. Gemauert aus Leimblöcken, mit verbautem
Laubengang. Im
Gebäude befindet sich die Ausstellung
„Florian Ceynowa und der Stargarder-Aufstand 1846.”
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| 40. |
Bauernhof
aus Szczodrow – besteht aus zwei
Gebäuden, wurde von
Landarbeitern bewohnt.
- Hütte
–vor 1847 gebaut, die Innenräume aus den 20er
Jahren des 20. Jh.; im südlichen Teil wurde die Wohnung eines
Tierheilers eingerichtet.
- Schweinestall aus Klukowa Huta
–1897 vom Zimmermann namens Kopica
(er stammte aus der Gegend von Lipusz) im Auftrag eines Grossbauern
gebaut, der Feldarbeiter beschäftigte. Fachwerkbau mit
Giebeldach, mit Stroh gedeckt.
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| 41. |
Großbauernhof
aus Pogodki – ein Beispiel eines Bauernhofs aus
Kociewie, wo auch
Tiere gezüchtet wurden. Der Bauernhof besteht aus einer
Hütte
und einer Scheune.
- Hütte
– erbaut in den 70er Jahren des 19. Jh.
Balkenwerkwände
mit kürzeren und längeren Elementen. Im Inneren, um
den
Kamin herum, befinden sich zwei Dielen und vier Zimmer.
- Scheune aus Grabowek
– im Jahr 1749 gebaut; mit zwei
Wirtschaftsräumen für Getreide und befahrbarer Tenne.
Die
Anbauten bestehen aus Rahmenbau und wurden als
Schweineställe
benutzt.
- „Boża Męka”
– „das Leiden Christi” – Kopie
eines aus
dem Bauernhof stammenden Kreuzes mit volkstümlicher
Darstellung
der Passion aus dem Jahr 1889.Das Original wurde konserviert und
befindet sich in den Sammlungen des Museums.
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Industrielle
und öffentliche Gebäude
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| 44. |
Windmühle
„Koźlak” aus dem Dorf Jezewnica
– erbaut im Jahre 1876 vom
Meister Ludwich. Zu ihrer Ausstattung gehören sowohl
traditionelle, als auch neuere, in den 20er Jahren des 20. Jh.
eingeführte Mahleinrichtungen.
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| 45. |
Die
Windmühle „Holender” aus dem Dorf Brusy
– gebaut im Jahr
1876 aus hölzernen Konstruktionselementen eines Glockenturmes.
Die Mühle wurde 1914 modernisiert und blieb bis 1947 im
Betrieb.
Der Innenraum hat die Form eines Achtecks, besteht aus drei
Stockwerken. Im beweglichen Dach befindet sich das Mühlrad, das
auf einer Flügelrolle befestigt ist.
- Windmühlenscheune-
eine Kopie der Scheune aus Rolbik. Fachwerkbau; im Inneren des
Gebäudes befindet sich eine Drehbank, die man bei der
Renovierung der Metallwalzen des Mehlgangs benutzte. Außerdem
gibt es hier eine traditionelle Presse, mittels deren Öl aus
gerösteten Leinsamen gepresst wurde.
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| 46. |
Sägewerk
aus Staniszew – mit einem horizontalen
Sägegatter aus dem Ende
des 19. Jh., das von der Firma „C. Blumwe und Sohn”
aus Bydgoszcz
hergestellt wurde, mit dem das Holz gerieben wurde . Als Antrieb
diente ein Wasserrad oder eine Dampf-Lokomobile. Das Dach ist
eine Kopie eines originellen Sägewerk-Schuppens.
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| 49. |
Schulgebäude
aus dem Dorf Wieckowy – aus den 50er Jahren des
19. Jh. Ein
Fachwerkbau, das Innere wurde nach einem für die damalige Zeit
charakteristischen Schema eingeteilt: ein großer
Unterrichtssaal und eine Stube für den Lehrer. Die Ausstattung
des Unterrichtssaals stammt aus der Zwischenkriegszeit.
- Wirtschaftsgebäude aus
Kaliska – aus den 80er Jahren des 19.
Jh., Fachwerkbau mit Ziegelsteinmauer.
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| 50. |
Heilige-Barbara-Kirche
aus dem Dorf Swornegacie – Der Bau wurde von dem
Landrat aus
Tuchola, der Einwohner und dem Pfarrer aus dem Dorf Konarzyn
finanziert. Die Kirche wurde etwa 1700 gebaut. Die dreiteilige
Konstruktion, Balkenwerkwände, das Dach ist mit Schindeln
gedeckt. Der Fachwerkturm wurde 1740 angebaut. Neben dem
Kirchengebäude befindet sich die Kopie eines Kreuzes aus
Wieprznica, aus dem Jahr 1766.
- Hauptaltar –
das dritte Viertel des 17. Jh. mit Gemälden, auf
denen die heilige Barbara und Johannes der Täufer abgebildet
sind - Anfang des 18. Jahrhunderts.
- Seitenaltäre
– das rechte Altar wurde im
rokoko-klassizistischen Stil aus dem 18. Jahrhundert, das linke
–
im klassizistischen Stil aus dem 19. Jh. errichtet.
An der
Balkendecke befinden sich Malereien aus dem Anfang des 19. Jh., die die
Medaillons mit den Darstellungen der Heiligen Barbara, des
Heiligen Johannes des Täufers und des Auges der Vorsehung
darstellen, mit reichen Pflanzenmotiven umrahmt. Dieses Element
knüpft an die Tradition des Barock an und betont den
volkstümlichen Charakter des Innenraumes.
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| 51. |
Landhaus
aus Skwierawy – Anfang des 19. Jh. Im Inneren
befindet sich die
Kasse, ein Laden mit Andenken und Ausstellungen, eine kurze
Einführung für Besucher und die Ausstellung zum
Thema:
„Alte Möbelstücke aus der
Kaschubei”.
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| 52. |
Das
Herrenhaus aus Radun – aus den 50er Jahren des
19. Jh. Der Bau
wurde von der Lew-Kiedrowski-Familie finanziert. Im Vergleich zu den
anderen Dorfgebäuden war das Haus größer
und seine
Konstruktion moderner, nach dem Muster von klassizistischen
Höfen,
die Mitte des 19. Jh. sehr populär waren. Im Gebäude
befinden sich Arbeitsräume und Büros.
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| 55. |
Schmiede
aus Linia - aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts.
Fachwerkbau,
Giebeldach, mit Dachpappe gedeckt. Die Einrichtung war bis in die
80er Jahre des 20. Jh. im Betrieb.
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| 58. |
Pächterhütte
aus Stara Huta – Fachwerkbau aus den 90er Jahren
des 19. Jh. Im
Gebäude befindet sich ein Wirtshaus
„Wygoda” .
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Die
Grabstätte der Gründer des Museums:
- Isidor
Gulgowski geb. 1874 in Iwiczno, gest. 1925.
- Theodora
Gulgowska (Geburtsname Fethke) geb. 1860 in Małe Chełmy,
gest.
1951.
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Das
Denkmal wurde von Zrzeszenie Kaszubsko-Pomorskie
(Kaschubei- Pommern
Verein) finanziert und von Wawrzyniec Samp entworfen. Es ist den
„Gründern des Kaschubischen Freilichtmuseums
– Theodora und
Isidor Gulgowski” gewidmet.
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Denkmal von Róża
Ostrowska
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